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Samstag, 27. Dezember 2014

27122014

Ich weiß, ich brauche Distanz zu dir. 

Keinen Kontakt, keine Gespräche, keine Nachrichten, kein gar nichts.

Angeblich soll das ja helfen, sagt jeder. 

Angeblich soll ich dich so vergessen und normal weiterleben können.

Ich weiß aber auch, dass Distanz nichts bringt. 

Selbst wenn ich keinen Kontakt zu dir habe, habe ich dich immer noch bei mir. 

In meinen Gedanken, in meinen Träumen, in meinen Worten, in meinem Handeln, 

überall bist du.

Distanz ist also nicht gleich vollkommene Distanz.

Distanz bedeutet einfach nur, dass wir uns immer anonymer werden 

und wir nicht darüber sprechen. 

Trotzdem bleibt aber die Vergangenheit und die Ungewissheit über den anderen.

Ich bin mir nicht sicher, ob es besser ist, keinen Kontakt zu dir zu haben 

und mir immer wieder auszumalen, was du tust und was du denkst 

oder Kontakt zu haben und zu wissen, was du tust. 

Ist es besser, in Ungewissheit zu gehen als mit dem Wissen?

Freitag, 26. Dezember 2014

26122014

Mütter spüren, dass ihr Kind Hilfe benötigt.

Tiere spüren, dass es ihrem Herrchen nicht gut geht.

Zwillinge spüren, was der andere spürt.

Ich spüre, dass es das noch nicht gewesen ist.

Auf irgendeine Art und Weise wird noch etwas geschehen.

Ob gut oder schlecht, ob morgen, in 3 Monaten oder 20 Jahren, das kann ich nicht sagen, 

aber ich spüre, dass noch etwas mit uns passiert. 

Das mag vielleicht komisch klingen, aber ich weiß es. Man spürt so etwas. 

Das mit uns, so wie es jetzt ist, das ist noch nicht das Ende.

Und ich möchte auch nicht, dass so unser Ende aussieht.